Introduction

#schulebrauchteinupdate – Damit digitale Schule funktioniert

#schulebrauchteinupdate – Damit digitale Schule funktioniert

Es war ein spannendes Gespräch im Bildungs-Pop-Up-Store im Oktober. Mit dabei waren Experten vom ITnet, dem Thüringer Cluster der IT-Unternehmen und Fachleute aus Schulen und Schulverwaltung. Wir haben über die Frage gesprochen, was es braucht, damit Digitalisierung in Schule funktioniert.

Gar nicht so wahnsinnig viel, stellten wir am Ende fest, wenn alle an einem Strang ziehen. Es braucht ein Konzept für eine digitale Lernumgebung, entsprechende Hardware, damit Lehrkräfte vernetzt arbeiten können und gegebenenfalls auch Hardware für Schülerinnen und Schüler. Vor allem müssen aber auch ein paar rechtliche Dinge geklärt werden, damit alle sich sicher im digitalen Raum bewegen können. Es braucht Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer. Das Thema digitales und vernetztes Unterrichten muss Teil der Lehrerausbildung werden.

Sehr deutlich wurde in der sehr angeregten und offenen Diskussion aber auch, dass wir bei Digitalisierung von Schule klarer werden müssen, von was wir sprechen. Die Ausstattung von Schulen, gemeint ist die Anschaffung von Hardware, hilft in einer Krise wie der Corona-Pandemie nicht beim digitalen Distanzunterricht. Dafür braucht es flächendeckend Endgeräte für die Schülerinnen und Schüler, die außerhalb der Schule eingesetzt werden können. Außerdem brauchen wir ein digitales Lernumfeld, das Distanz-Unterricht ermöglicht.

Die Unternehmerinnen und Unternehmer im IT-Bereich stehen für die Thüringer Schulen auf jeden Fall als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Allerdings haben die Schulen nicht die Möglichkeit, frei mit diesen Experten in den Austausch und am Ende in ein Vertragsverhältnis einzutreten. Dafür braucht es die selbstverantwortliche Schule, für die wir Freie Demokraten immer wieder einstehen. Denn Schulen müssen handlungsfähig sein, ihre Probleme und Herausforderungen vor Ort zu lösen, ohne jedes Mal bei verschiedenen Schulbehörden um Erlaubnis fragen zu müssen.

Bildquelle:  (C) Marko Hamel – Visual Selling

Beitrag teilen